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Wie in Menden Innovationen „gebaut“ werden

(vom 01.07.2015)

Wie in Menden Innovationen „gebaut“ werden / Lebensräume verändern statt Lebensträume verhindern / Ein Haus, das sich seinen Bewohnern anpasst
Menden, 30. Juni 2015. Wenn Rüdiger Scholz von „seinem“ neuesten Bauprojekt erzählt, geht es um viel mehr, als nur um ein modernes Haus in Menden: Innovative Energiegewinnung, hochmoderner Wohnkomfort und flexible Raumkonzepte sind in dem hellen, lichtdurchfluteten Neubau „Im Hülschenbrauck“ umgesetzt worden.

Mit von der Partie sind die Stadtwerke Menden sowie der Heiztechnik-Anbieter Giersch und die Firma Grohe. „Anpreisen müssen wir die beiden Haushälften nicht“, schmunzelt der Mendener Bauunternehmer Scholz, „denn es gab schon vor Abschluss der Bauarbeiten so viele Interessenten für das neue Wohnkonzept, dass beide Haushälften bereits vermietet sind“.


Energieeffizienz macht „Luxus“ bezahlbar
Was diesen Neubau besonders macht, sieht man nicht überall auf den ersten Blick: Wärme- und Warmwassererzeugung mittels Geothermie – die Stadtwerke Menden sind hier Vorreiter im sogenannten „Contracting-Modell“ – die Heizanlage wird nicht vom Bauherren finanziert, sondern mittels „Wärmepreis“ abgerechnet. „Das macht solche umweltfreundlichen aber auch kostenintensiven Lösungen wie die Geothermie mit ihren notwendigen Tiefenbohrungen bezahlbar“, erklärt Alexej Dietrich, Projektbeauftragter beim heimischen Energie- und Wasserversorger. „Ein großer Vorteil der Geothermie ist, dass die Energiekosten auf über zwei Jahrzehnte hin kalkulierbar, günstig und nahezu konstant sind“, beschreibt der Energiefachmann weiter.

 

 Wohnkomfort neu definiert
Spannende Ideen in der Bauumsetzung sind an vielen Stellen des Neubaus zu entdecken, auch dort, wo man es nicht erwarten würde. „Wer sich schon immer eine Wellness-Badewanne in seinem Schlafzimmer gewünscht hat, wird heutzutage nicht mehr belächelt,“ sagt Scholz und führt die Besucher in den ungewöhnlichen Schlafraum im Obergeschoss. Hier steht nicht nur eine freistehende Badewanne, sondern eine komplette Bad-Landschaft wurde als Ruhe- und Entspannungszone konzipiert. Und ändern sich über die Jahre die Bedürfnisse der Bewohner, so können einfach Wände versetzt und Grundrisse neu geschaffen werden. „Das Leben verändert sich stetig, der Anspruch an Versorgung und Komfort muss sich dem anpassen“, fasst Bernd Reichelt, Stadtwerke-Geschäftsführer die Idee dieses Wohnraumkonzeptes zusammen, „daher ist es wichtig, dass wir, die regionalen Akteure, dafür Lösungen entwickeln und anbieten.“

Komfortzone Schlafen und Wellness

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Maria Geers
Leiterin Unternehmenskommunikation & Marketing

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