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Lichtmasten-Stresstest: Stadtwerke prüfen und markieren mehr als 1000 Beleuchtungsmasten

(vom 18.08.2016)

Menden. 18. August 2016. „Sitz – passt – wackelt nicht“. So lässt sich knapp zusammenfassen, was derzeit vielerorts in Menden zu sehen ist, wenn ein Spezial-Bagger an einer Straßenlaterne rüttelt. Die Stadtwerke Menden lassen von einer Fachfirma im gesamten Stadtgebiet gut 1000 Lichtmasten auf ihre Standfestigkeit überprüfen. Vereinzelt kommt es dabei auch vor, dass ein Mast den Test nicht positiv besteht. „Diese Masten werden dann umgehend durch neue ersetzt“, erklärt Manfred Sinn von den Stadtwerken Menden.

 

Der Prüfbagger umfasst den Laternenmasten und bewegt ihn nach einer vorgegebenen berechneten Windlast (EN 40). Dabei misst ein Sensor die Stabilität des Mastmaterials und die Verankerung des Fundamentes. Dies ist eine effiziente und kostengünstige Methode, denn zum einen ist die Überprüfung der Masten gesetzlich vorgeschrieben und zum anderen werden genau diese Masten identifiziert, die aufgrund von Materialermüdung erneuert werden müssen. „Sicherheit hat bei uns oberste Priorität“, merkt Manfred Sinn an, „mit diesem Stresstest sind wir auf der sicheren Seite und können zudem punktgenau dort reagieren, wo eine Erneuerung benötigt wird.“

Der Lichtmasten-Stresstest wird voraussichtlich noch bis Ende September andauern. Die Überprüfung umfasst grundsätzlich alle Lichtpunkte eines Straßenzuges. Gleichzeitig bekommen die Lichtmasten – etwa auf Höhe 2 Meter – eine vierstellige Nummer, anhand derer ihr Standort eindeutig zugeordnet werden kann. „Eine defekte Straßenlaterne kann dann auch von Anwohnern einfach mit ihrer Nummer gemeldet werden – das vereinfacht und beschleunigt zukünftig die Störungsbehebung“, erläutert Manfred Sinn abschließend.

Der heimische Versorger übernahm 2013 von der Stadt Menden den Betrieb der Straßenbeleuchtung. Insgesamt besteht das Beleuchtungsnetz in Menden aus rund 6.700 Lichtpunkten, von denen rund 2.200 bereits auf LED–Licht umgerüstet wurden und in absehbarer Zeit noch weitere erneuert werden.

 

 

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Maria Geers
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