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19.11.2012 - Neue Abgaben lassen Strompreise auch in Menden steigen/ Die Stadtwerke Menden halten Mehrkosten in Grenzen/ Gaspreise bleiben stabil

(vom 19.11.2012)

Pressemeldung zum Download.

Menden, 19. November 2012.

Nachdem es sich lange öffentlich angekündigt hatte, ist es ab dem 1. Januar 2013 nunmehr unvermeidlich: auch für die Kunden der Stadtwerke Menden steigen die Strompreise aufgrund der gesetzlichen Abgaben. „Wir haben es allerdings geschafft, die gesetzliche Erhöhung der Abgaben nicht vollständig an unsere Kunden weiterzugeben und diese zumindest teilweise abzufedern", kann Helmut Heidenbluth, Geschäftsführer der Stadtwerke Menden, auch Positives verkünden. Eine weitere gute Nachricht ist, dass die Stadtwerke Menden trotz steigender Netzentgelte die Gaspreise komplett stabil halten werden. Doch eine deutliche Steigerung von Steuern, Abgaben und Umlagen wird sich auf den künftigen Strom-Abrechnungen niederschlagen. Vor allem die so genannte „EEG-Umlage", mit der Endverbraucher die Stromproduktion aus regenerativen Energiequellen fördern, und die „§19-StromNEV-Umlage", mit der die Entlastung beziehungsweise die Befreiung stromintensiver Unternehmen von Netzentgelten finanziert wird, schlagen hier zu Buche. Staatlich veranlasste Preisbestandteile steigen auf 50 Prozent

„Die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Abgaben erhöhen sich um brutto 2,7 Cent pro Kilowattstunde", benennt Heidenbluth die einschneidenden Neuerungen für die Energieversorgung. „Damit machen die staatlich veranlassten Preisbestandteile 2013 insgesamt rund 50 Prozent des Strompreises für Haushaltskunden aus. 2012 waren dies noch 45 Prozent." Da im Strompreis zudem das Netznutzungsentgelt enthalten ist, das von Bund und Ländern reguliert wird, sind nur knapp 30 Prozent des Preises durch die Stadtwerke Menden beeinflussbar. Absolut steigt die EEG-Umlage beispielsweise von 3,592 ct/kWh auf 5,277 ct/kWh und die §19-StromNEVUmlage von 0,151 ct/kWh auf 0,329 ct/kWh.

Umsichtige Strategie der Stadtwerke Menden federt Kosten ab

Dass diese Steigerungen nur bedingt bei den Kunden der Stadtwerke Menden ankommen, ist der umsichtigen Unternehmensstrategie der Stadtwerke zu verdanken. „Wir haben unser Versprechen gehalten", so Heidenbluth. „Unsere Niedrigpreis-Strategie greift erfolgreich, und parallel zur Abgabenerhöhung senken wir unsere internen Kosten, so dass die Mehrkosten unserer Kunden eingedämmt werden können." Ohne die Erhöhung der staatlichen Abgaben hätten die Stadtwerke Menden für 2013 effektiv sogar eine Strompreissenkung realisieren können.

Weiterhin vergleichsweise günstige Energie in Menden

Für einen durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kW/h Strom bedeutet dies letztlich einen Zusatzbetrag von 7,29 Euro monatlich, da die Kilowattstunde 2,5 Cent mehr kosten wird. „Damit zählen wir im Vergleich zu den anderen Versorgern in der Region weiterhin zu den günstigsten", betont der Geschäftsführer, diesen langjährigen Status seiner Stadtwerke aufrecht halten zu können. „Die prozentuale Steigerung beträgt deutlich unter zehn Prozent, und damit liegen wir im auch bundesweit im unteren Viertel." Enthalten in dieser Rechnung ist auch bereits die Offshore-Umlage zur Absicherung der Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz. Diese muss voraussichtlich zum 1. Januar erhoben werden. „Sollte diese Bestimmung noch rückgängig gemacht werden, werden wir diesen Bestandteil der Stromabgaben für unsere Kunden natürlich automatisch herausrechnen." Als weiteren Service, beim Strompreis zu sparen, bieten die Stadtwerke Menden ihren Kunden zudem den Abschluss eines StromFix-Vertrags, mit dem sie sich gegen künftige Energiekostenerhöhungen absichern können. Das Einsparpotenzial beläuft sich auf etwa 0,5 ct/kWh (brutto), was rund 19 Prozent der gesetzlichen Mehrkosten einsparen hilft.

Gaspreise bleiben unverändert stabil

Komplett stabil bleiben sogar die Gaspreise. Auch mit dieser Information bilden die Stadtwerke Menden eher die Ausnahme denn die Regel. Außerhalb Mendens müssen die meisten Gaskunden vielerorts bereits höhere Bezugskosten zahlen oder werden dies ab dem kommenden Jahr tun müssen.

Pressearchiv:

Maria Geers
Leiterin Unternehmenskommunikation & Marketing

02373 169 1300