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14.11.2013 - Erhöhung der EEG-Umlage lässt Strompreis steigen

(vom 14.11.2013)
Pressemeldung zum Download.

Erhöhung der EEG-Umlage lässt Strompreis steigen:

Stadtwerke Menden passen Preise zum 1. Januar 2014

an / Optimierte Beschaffung federt Kosten ab /

Mendener Energieversorger zählt weiterhin zu

günstigsten Versorgern der Region

Menden, 13. November 2013. Die Erhöhung der Umlage für Erneuerbare

Energien (EEG) für das kommende Jahr verursacht bundesweit Anpassungen

des Strompreises bei Energieversorgern. Auch die Stadtwerke Menden

müssen ab dem 1. Januar 2014 die Tarife angleichen.

„Wir sind jedoch froh, die staatliche Abgabenerhöhung erneut nicht vollständig

an unsere Kunden weitergeben zu müssen: Wie schon in der Vergangenheit

ist es uns auch dieses Mal gelungen, einen Teil der Mehrkosten durch unsere

optimierte Beschaffung abzufedern", betont Bernd Reichelt, Geschäftsführer

der Stadtwerke Menden. Somit zählt der Mendener Energieversorger auch

2014 zu den günstigsten Anbietern der Region.

Die Mendener Stromkunden erwartet daher ein geringerer Preisanstieg von

0,62 Cent brutto pro Kilowattstunde. Für einen durchschnittlichen Drei-

Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh Strom

bedeutet dies einen Zusatzbetrag von 2,15 Euro brutto monatlich. Würden die

Stadtwerke die staatlichen Abgaben in voller Höhe weitergeben, müssten die

Verbraucher insgesamt 1,06 Cent brutto je kWh mehr zahlen. Mit der

umsichtigen Strategie ersparen die Stadtwerke ihren Kunden also insgesamt

eine Mehrbelastung von 15,40 Euro jährlich.

Nach der Erhöhung der EEG-Umlage werden die staatlichen Belastungen

beim Strompreis für Haushalte mittlerweile 52 Prozent ausmachen. Der Grund

dafür sind insbesondere steigende Kosten bei der Förderung Erneuerbarer

Energien. Weitere 20 Prozent entfallen auf die regulierten Netzentgelte. „Somit

sind 72 Prozent des Strompreises von uns nicht beeinflussbar, was uns bei

der Gestaltung unserer Preise zugunsten unserer Kunden immer weniger

Spielraum gibt", erläutert Reichelt. Eine Möglichkeit, sich gegen künftige

Energiekostenerhöhungen abzusichern, haben die Stadtwerke mit dem

StromFix-Tarif geschaffen. Dieser garantiert zumindest einen festen,

günstigen Energiepreis für die gesamte Laufzeit des Vertrages bis Ende 2015.

Hintergrundinformation

Die EEG-Umlage wird nach klaren Vorgaben des Gesetzgebers von den

deutschen Übertragungsnetzbetreibern ermittelt. Als zuständige Behörde

überwacht die Bundesnetzagentur die Ermittlung, Festlegung und

Veröffentlichung der EEG-Umlage. Die Energieversorger profitieren von dieser

Umlage nicht, sondern reichen diese ausschließlich an die Kunden weiter. Die

Verbraucher bezahlen bundesweit einheitlich über einen Ausgleich immer nur

für die prognostizierte Erzeugung aus Erneuerbaren Energien. Die Differenz

aus dieser Prognose und der tatsächlichen Entwicklung wird - egal ob die

EEG-Umlage zu hoch oder zu niedrig berechnet wurde - nachträglich

inklusive möglicher Zinsen für die Kunden in Form der sogenannten

Nachholung entweder positiv oder negativ verrechnet und fließt in die EEGUmlage

des jeweiligen Folgejahres ein. Im Jahr 2013 erwies sich die

Förderung als zu niedrig, so dass in der EEG-Umlage 2014 allein 2,2

Milliarden Euro enthalten sind, die nachträglich entrichtet werden müssen.

Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft

(BDEW) werden bundesweit allein die Belastungen aus der EEG-Umlage von

rund 20,4 Milliarden Euro im Jahr 2013 auf voraussichtlich 23,6 Milliarden

Euro im Jahr 2014 steigen. Die Gesamtbelastung der staatlichen Steuern und

Abgaben bei Strom (EEG-Umlage, Stromsteuer, KWK-G-Umlage, Paragraf-

19-Umlage, Offshore-Umlage, Umlage Abschaltbare Lasten) wird für die

Verbraucher 2014 auf über 35 Milliarden Euro ansteigen. 2013 waren es ca.

31,6 Mrd. Euro.

Pressearchiv:

Maria Geers
Leiterin Unternehmenskommunikation & Marketing

02373 169 1300