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Vom Sofa aufs Dach - Online-Plattform RegioSolar vereinfacht die Planung von privaten Photovoltaikanlagen

(vom 22.09.2017)

Menden, den 22. September 2017. Strom auf dem eigenen Dach erzeugen – Mit diesem Gedanken spielt wohl so mancher Hausbesitzer. Schnell kommen dabei unterschiedliche Fragen auf.

Sonnenstrahl der durch eine Baumkrone scheint

Ist die Dachfläche groß genug für eine Photovoltaikanlage? Stimmt die Ausrichtung des Daches und kann ich den produzierten Strom speichern? Viele vermuten hinter diesen Fragen einen komplexen und langen Planungsprozess. Wie schnell und spielerisch leicht die Planung der eigenen Photovoltaikanlage sein kann, zeigt ein Kooperationsprojekt mehrerer Stadtwerke im Märkischen Kreis und der Region. Auf der gemeinsamen Online-Plattform „RegioSolar" lässt sich die eigene Solaranlage mithilfe einer intuitiven Online-Konfiguration in kürzester Zeit planen – auch bequem vom Sofa aus.
Projektleiter Alexej Dietrich von den Stadtwerken Menden erklärt die Möglichkeiten für interessierte Hauseigentümer: „Ein erster Solar-Schnellcheck gibt bereits nach wenigen Klicks Erkenntnisse, wie viel Strom auf dem eigenen Dach selbst produziert werden kann – und zu welchen Kosten. Für alle die neugierig geworden sind und mehr erfahren möchten, bietet sich die Detail-Konfiguration an".
Hier wird nach der Eingabe aller relevanten Informationen, wie zum Beispiel dem Jahresstromverbrauch des Haushalts oder der Dachneigung, direkt das mögliche Einsparpotential angezeigt. Der Solarplaner führt dabei Schritt für Schritt durch die Menüführung, sodass keine Vorkenntnisse erforderlich sind. Sogar die einzelnen Solarmodule lassen sich mittels Google-Satellitenbilder selbst auf dem Dach verteilen, um mögliche Verschattungsobjekte wie Schornsteine oder Satellitenanlagen zu berücksichtigen. Und sollte während der Planungsphase doch einmal eine Frage aufkommen, hilft das RegioSolar Team gerne telefonisch oder per E-Mail weiter. Am Ende der Konfiguration wird ein detailliertes, individuelles Angebot erstellt. Dieses beinhaltet auf Wunsch auch einen mittlerweile stark nachgefragten Stromspeicher. Sagt das Angebot zu, kann direkt online bestellt werden. Hier kann zwischen zwei Arten der Finanzierung gewählt werden. Neben dem Kauf, kann die Anlage auch bequem gepachtet werden.
„Unmittelbar nach der Bestellung vereinbart ein lokaler Elektroinstallationsbetrieb einen Vor-Ort-Termin. Der Installateur überprüft alle Angaben und die Online-Planung noch einmal direkt am Objekt. Dann kann es auch schon losgehen", beschreibt Alexej Dietrich den Weg von der Online-Konfiguration bis zur Inbetriebnahme der neuen Photovoltaikanlage, der meist nur wenige Wochen dauert.

Neben den Stadtwerken Menden sind auch die Stadtwerke aus Plettenberg, Werdohl, Schwerte, Hemer und Meinerzhagen Teil des Kooperationsprojekts „RegioSolar". „Mit projektbezogenen Partnerschaften haben wir gute Erfahrungen gemacht. Oft finden sich gerade bei Kooperationen im Bereich der energienahen Dienstleistungen Synergieeffekte wodurch unter anderem die Entwicklungskosten für die einzelnen Partner reduziert werden können", erklärt Stadtwerke Menden Geschäftsführer Bernd Reichelt die Zusammenarbeit der Stadtwerke. Insbesondere für die Entwicklung des nutzerfreundlichen Photovoltaik-Online-Portals konnte viel Know-How der sechs Stadtwerke gebündelt werden. Den grünen Fingerabdruck zu verbessern und gleichzeitig die eigenen Energiekosten zu senken, sei mit dem Portal des Stadtwerkeverbunds RegioSolar kinderleicht, findet auch seine Geschäftsführer Kollegin aus Hemer, Monika Otten: „Für Hausbesitzer ist die eigene Photovoltaikanlage ein attraktives Modell der eigenen Energieerzeugung. Auf der einen Seite sind die Kosten für Solarmodule gesunken, auf der anderen Seite werden Speicherlösungen immer wirtschaftlicher. Gemeinsam im Stadtwerkeverbund helfen wir allen umweltbewussten Hausbesitzern den Weg in Richtung individuelle Energiewende einzuschlagen".

Pressemeldungen:

Maria Geers
Teamleiterin Unternehmenskommunikation

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