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Winterzeit ist Thermografiezeit - energetische Schwachstellen aufspüren!

(vom 18.01.2017)

Jetzt energetische Schwachstellen in der Gebäudehülle aufspüren – Aktionsangebot der Stadtwerke Menden

Wo bleibt die Heizungswärme? Diese Frage stellen sich im Winter viele Menschen, wenn trotz weit aufgedrehter Heizungsthermostate ihre Wohnräume einfach nicht warm werden. Antworten gibt ein Gebäude-Thermografie-Scan. Die Stadtwerke Menden bieten aktuell wieder eine Thermografie-Aktion für private Wohn- und Kleingewerbeimmobilien an.

Thermografie-Aktion

In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Reiffer + Partner wird mittels einer Infrarot-Kamera die Gebäudehülle untersucht. „Wie gut ein Gebäude gedämmt ist, lässt sich mit menschlichem Auge kaum erkennen – dafür muss eine Wärmebildkamera zum Einsatz kommen. Dabei wird die Oberflächentemperaturverteilung eines Bauteils dokumentiert und die Wärmeabstrahlung sichtbar gemacht. Erkennen lassen sich so unter anderem Wärmebrücken und –verluste zum Beispiel an Außenwänden, Dachflächen sowie Fenster, Türen oder auch Wintergärten. Die Temperaturunterschiede werden auf den Wärme-Bildaufnahmen farblich dargestellt – warme Stellen gelb bis rot, kalte Stellen tiefblau, “ erläutert Patrick Tecklenborg, Energieberater bei den Stadtwerken Menden. „Jede undichte Fuge, jede schlecht isolierte Wand belastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.“

Der Thermografie-Scan kann nur bei Dunkelheit während der Heizperiode in den kalten Wintermonaten ausgeführt werden. „Dann ist die Temperaturdifferenz zwischen innen (ca. 20°C) und außen (max 5°C) groß genug, um aussagekräftige Resultate zu erzielen. Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur sollte mindestens 15°C betragen,“ sagt Markus Reiffer. Starker Wind und Schneefall können eine genaue Messung außerdem unmöglich machen.

Vergünstigte Thermografie-Scans für Kunden der Stadtwerke Menden

Zur Thermografie-Aktion des örtlichen Versorgers können sich Interessierte beim Team Energiedienstleistungen der Stadtwerke Menden telefonisch (Tel.-Nr. 169 4222) bzw. per E-Mail (mendenergie@stadtwerke-menden.de) melden. Für Strom- und/oder Gaskunden der Stadtwerke Menden kostet der Besuch eines Thermografen 99 Euro, für andere 150 Euro. Das Dienstleistungspaket beinhaltet einen Bericht, der die vier bis sechs verständlich kommentierten Infrarot-Wärmebilder der Immobilie enthält und mögliche Schwachstellen aufzeigt. Die Energieberater der Stadtwerke geben Tipps und eine Beratung zur Behebung der Mängel. Die Durchführung des Thermografie-Scans hängt wegen der erforderlichen Temperaturen von der Wetterlage ab.

Pressemeldungen:

Maria Geers
Leiterin Unternehmenskommunikation & Marketing

02373 169 1300