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Tag des Wassers: Wasserwerk an der Ruhr liefert Trinkwasser- naturnah und chemiefrei aufbereitet

(vom 20.03.2018)

Zum Tag des Wassers am 22. März 2018.

Das Motto des diesjährigen Internationalen Tages des Wassers am 22. März lautet: ‚Naturbasierte Lösungen für das Wasser‘. Hierbei liegt das Augenmerk auf den Erhalt und die Einbeziehung der natürlichen Ökosysteme rund um das Wasser. Dieses Leitthema wird im Wasserwerk Fröndenberg-Menden (WFM) bereits seit 2012 für die Gewinnung unseres Trinkwassers täglich gelebt: Denn seit seiner Errichtung gewinnt das Wasserwerk an der Ruhrbrücke zwischen Menden und Fröndenberg bestes Trinkwasser ohne den Einsatz chemischer Hilfsmittel. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, umweltschonend und sicher für reines Wasser zu sorgen", beschreibt Michael Freitag, einer der beiden Geschäftsführer der WFM, „deshalb haben wir bei der Errichtung des Wasserwerkes auf Technologien gesetzt, die ihrerseits das Ökosystem nicht belasten".

Der natürliche Prozess auf dem Weg zum Trinkwasser für Fröndenberg und Menden beginnt mit der Gewinnung des Rohwassers: Uferfiltrat vom Obergraben an der Ruhr wird in Sandbecken vorgefiltert, sickert durch natürliche Bodenschichten zu den Sammelbrunnen und wird von dort aus in das hochmoderne Wasserwerk zur Aufbereitung geleitet.

Im Wasserwerk macht sich die mehrstufige Trinkwasser-Aufbereitungsanlage die Eigenschaften von Verschmutzungen zunutze, indem sie ihnen den jeweils passenden chemiefreien Entfernungsprozess entgegensetzt: In der Ultrafiltration, beispielsweise, halten extrem feine Membranen kleinste Partikel zurück und garantieren so schon Keimfreiheit nach dem ersten Aufbereitungsschritt. Aktivkohle entfernt Arzneimittelreste, Rückstände von Pflanzenmittel und PFT, da diese Rückstände an der Oberfläche der Aktivkohle ‚andocken‘. Über Flachbodenbelüfter wird das Wasser mittels Luftsprudelung entsäuert bevor es abschließend eine Sicherheitsdesinfektion unter ultraviolettem Licht durchläuft.

600 Kubikmeter Rohwasser pro Stunde kann die 33 mal 27 Meter große Anlage aufbereiten. „Die Reinheit unseres Trinkwassers kontrollieren wir täglich", erläutert Matthias Lürbke, Geschäftsführer der WFM. „Dafür entnehmen unsere Fachleute an zahlreichen Stationen im gesamten Netzgebiet regelmäßig Wasserproben. Mit mehr als 900 Proben jährlich kontrollieren wir unser Wasser für Fröndenberg und Menden sogar strenger, als es der Gesetzgeber verlangt".

Das Gemeinschafts-Wasserwerk an der Ruhr versorgt rund 69.000 Verbraucher in Menden und Fröndenberg sowie die Unternehmen beider Gemeinden mit 4,5 Millionen m³ Trinkwasser. Über ein 451,5 km langes Rohrnetz werden 16.792 Hausanschlüsse mit Trinkwasser beliefert. Dabei kommt die Anlage aus dem Jahr 2012 gänzlich ohne chemische Zusatzstoffe aus.

Wer sich für eine spannende Führung im modernen Wasserwerk an der Ruhr interessiert, kann sich auf der Homepage www.wfm-ruhrtal.de  anmelden.

Fotos: © Wasserwerk Fröndenberg-Menden GmbH

Pressemeldungen:

Maria Geers
Teamleiterin Unternehmenskommunikation

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