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Statische Elektrizität

Was versteht man unter statitischer Elektrizität?

Stehen Dir nach dem Kämmen manchmal die Haare "zu Berge"?
Oder hast Du schon einmal ein "Kribbeln" gespürt, wenn Du mit Gummisohlen über einen Teppich gerannt bist und dann einen Metallgegenstand, wie zum Beispiel einen Türgriff, angefasst hast?
Was sind das für Effekte und wie kannst Du sie erzeugen?

Experiment: Elektrizität selber herstellen… Fliegende Papierschnipsel

Verteile ein paar Papierschnipsel  (z.B. aus einem Locher)  auf dem Tisch. Reibe einen aufgeblasenen Luftballon kräftig an einem Papiertaschentuch oder T-Shirt oder Pullover und halte ihn dann dicht über die Papierschnipsel.

Was passiert?

Wir sind "aufgeladen"

Jeder  Stein,  jede  Pflanze,  jeder Stoff,  wir Menschen  –  einfach alles  besteht aus ganz kleinen Teilen. Die kleinen Teile  heißen  Atome.  Sie  sind  so klein, dass  man  sie  nicht  einmal  durch ein normales  Mikroskop sehen kann. In so einem  Atom gibt es verschiedene geladene Teilchen: Der Kern eines Atoms ist immer positiv (+) geladen. Die Elektronen, die um den Kern herumsausen, sind negativ (-) geladen. Normalerweise sind gleich viele von jeder Sorte vorhanden, so dass die Stoffe nach außen hin neutral sind.
Von bestimmten Atomen kann man die Elektronen ganz leicht lösen.
Dieser Vorgang erzeugt Elektrizität. 

 

 

Reibe einen aufgeblasenen Luftballon an einem Taschentuch oder einem Pullover.

Durch das Reiben wird der Luftballon elektrisch aufgeladen. Gleiche Ladungen stoßen sich ab, ungleiche ziehen sich an. Das ist ähnlich wie bei Magneten, wo sich Nord- und Südpol anziehen und gleiche Pole sich abstoßen. Beim Reiben  gehen einige Elektronen vom Taschentuch / Pullover auf den Luftballon über. Dieser hat jetzt zu viele Elektronen.Er ist mit den Elektronen  negativ aufgeladen, elektrisiert.

 

Hast Du eine Frage?

Dann hilft Dir gerne:

Elisabeth Niebecker-Fuhrmann

02373 169 1302